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Leistungen

Streit

Krieg oder Frieden? Liegt ganz bei Ihnen.
Ehe man sich‚Äôs versieht, steckt man mitten im sch√∂nsten Streit. Mit dem Ehepartner oder dem Nachbarn. Den Miterben oder dem Vertragspartner. Bevor Sie sich jetzt allerdings auf einen Riesenkampf einlassen, sollten Sie erst mal √ľberdenken, ob der denn tats√§chlich sein muss. Denn oft lohnt sich der Disput gar nicht. Besonders, wenn wom√∂glich Missverst√§ndnisse im Spiel sind. Selbst wenn Sie im Recht sind, fahren Sie unter Umst√§nden besser, wenn Sie nachgeben. Weil Sie sich so nicht nur Ihre Beziehung erhalten. Sondern sich auch eine Menge Zeit und √Ąrger ersparen. Und √ľberhaupt: Wer sagt denn, dass Sie in einem Rechtsstreit der St√§rkere w√§ren? Deshalb sollten Sie nur dann vor Gericht gehen, wenn Sie wirklich keine andere M√∂glichkeit sehen.

Bevor es soweit ist, sollten Sie also erst √ľberlegen, welche Alternativen es gibt. Schlie√ülich gibt es viele M√∂glichkeiten, einen Streit aus der Welt zu schaffen. Wenn Sie sich zum Beispiel bei der Auslegung einer notariellen Urkunde nicht einig sind, lohnt es sich, mit dem Notar zu sprechen, von dem sie stammt. Aber auch wenn es ganz einfach darum geht, unterschiedliche Interessen zusammenzu-kriegen, hilft er Ihnen gerne. Eines allerdings verbietet das Gesetz dem Notar: N√§mlich ganz allein nur Ihre Interessen zu vertreten. Daf√ľr haben dann aber auch beide Seiten die Sicherheit, dass sie ihm vertrauen k√∂nnen.

Ganz bestimmt keine Bagatelle: Die Streitschlichtung.
Vor den Kadi k√∂nnen Sie noch fr√ľh genug. Erst sollten Sie versuchen, die Sache friedlich zu l√∂sen. N√§mlich schlicht und einfach schlichten zu lassen. Am besten mit der Unterst√ľtzung eines neutralen Streitmittlers. Ohnehin ist eine au√üergerichtliche Einigung meist schneller und g√ľnstiger. Und weniger b√ľrokratisch sowieso. Wenn Sie es richtig anstellen, brauchen Sie w√§hrend Ihrer Verhandlung auch keine Angst vor der Verj√§hrung zu haben. Ihre Rechte aus der Einigung k√∂nnen Sie sogar vollstrecken. Vorausgesetzt, Sie haben sich beim Notar geeinigt. Oder vor einer anerkannten G√ľtestelle. Es gibt √ľbrigens Bagatellstreitigkeiten, mit denen sich die Gerichte in manchen Bundesl√§ndern nicht gleich abgeben wollen. Da sind Sie dann verpflichtet, f√ľrs Erste eine Schlichtung zu versuchen, bevor Sie den Kadi bem√ľhen. Zum Beispiel bei bestimmten Streitigkeiten mit dem Nachbarn oder bei bestimmten Ehrverletzungen. Aber auch bei anderen Streitigkeiten kann es sich lohnen, einen neutralen Vermittler einzuschalten.

Inzwischen k√∂nnen Sie sich bestimmt denken, dass der Notar als Schlichter besonders gut geeignet ist. Nicht nur, weil er unparteiisch ist. Sondern weil er auch die n√∂tigen Fachkenntnisse hat. Und dazu noch Vermittlungsgeschick. Alles unerl√§ssliche Voraussetzungen, wenn Sie kultiviert streiten wollen. Egal, ob ums Erbe oder um Scheidungsvereinbarungen. Um gesellschaftsrechtliche Angelegenheiten oder etwa mit Ihrem Nachbarn um r√ľbergefallenes Laub oder anderes. Die Chancen stehen damit bestens, dass sie sich friedlich einigen.

Wir sehen uns vor Gericht!
Der Gang zum Kadi ist beschlossene Sache. Doch vor dem eigentlichen Prozess versucht auch das Gericht noch, auf eine g√ľtliche Einigung hinzuwirken. In einer G√ľteverhandlung. Zudem kann es den Parteien auch eine Streitschlichtung au√üerhalb des Gerichts vorschlagen. Zum Beispiel beim Notar. F√ľr die Streitkultur vor Gericht ist dann allerdings der Rechtsanwalt zust√§ndig. Er begleitet Sie im Prozess und au√üerhalb. Egal ob es zum Urteil kommt oder Sie sich in einem Vergleich einigen. Welches Gericht dabei f√ľr Ihren Fall zust√§ndig ist? Nun, wenn es nicht gerade um einen Streit mit Ihrem Arbeitgeber oder einer Beh√∂rde geht, sind normalerweise die sogenannten ordentlichen Gerichte zust√§ndig. Also entweder das Amtsgericht oder das Landgericht. Vors Amtsgericht gehen Sie, wenn es etwa um die Miete oder Familienangelegenheiten geht. Oder um verm√∂gensrechtliche Auseinandersetzungen bis zu einem Wert von 5.000 ‚ā¨. Bei h√∂heren Werten ist das Landgericht zust√§ndig. Da m√ľssen Sie sich auf jeden Fall von einem Rechtsanwalt vertreten lassen. Beim Amtsgericht dagegen geht‚Äôs auch ohne. Ob Sie allerdings auf seine professionelle Hilfe verzichten wollen, sollten Sie sich wirklich gut √ľberlegen. Wenn es Ihnen lediglich darum geht, zu Ihrem Geld zu kommen, m√ľssen Sie √ľbrigens nicht klagen. Da k√∂nnen Sie einfach ein Mahnverfahren einleiten. Dazu brauchen Sie nur einen Mahnbescheid beim Amtsgericht zu beantragen. Dann k√∂nnen Sie sogar ohne Urteil vollstrecken, wenn sich der Gegner gegen den Bescheid nicht gewehrt hat. Erhebt er allerdings Einspruch, bleibt Ihnen dann leider nichts anderes mehr √ľbrig: Sie sehen sich vor Gericht.

Das Schiedsgericht ‚Äď ein etwas anderes Gericht.
Schon mal was von Schiedsgerichten geh√∂rt? Nein. Na, dann wird‚Äôs aber Zeit. Immerhin sind sie in manchen F√§llen eine Alternative zu den ordentlichen Gerichten. Dabei l√§uft das Verfahren ganz √§hnlich wie bei einem normalen Gerichtsverfahren: Der Schiedsrichter leitet die Verhandlung und trifft am Ende eine Entscheidung. Die ist √ľbrigens genauso verbindlich wie ein Urteil. Aber es gibt in der Regel nur eine Instanz. Wie Sie vors Schiedsgericht kommen? Also, dazu m√ľssen Sie sich zumindest √ľber eines mit Ihrem Kontrahenten einig sein: N√§mlich, dass Sie ein Schiedsverfahren w√§hlen. Dann m√ľssen Sie sich noch auf die Zusammensetzung des Schiedsgerichts einigen. Normalerweise entscheiden drei, in Rechtsdingen erfahrene, Schiedsrichter. Dabei werden nicht selten auch Notare bestellt. Ohnehin haben die sogar ein eigenes Schiedsgericht: Den Schlichtungs- und Schiedsgerichtshof deutscher Notare. Kurz: SGH. Sein Statut finden Sie hier.

√úbrigens hat sich eines im Gesch√§ftsleben l√§ngst bew√§hrt: Sie vereinbaren von vorneherein, dass ein eventueller Streit mit Ihrem Vertragspartner vor einem Schiedsgericht ausgetragen wird. Indem Sie zum Beispiel in Ihren Gesellschafts- oder gewerblichen Mietvertrag gleich eine sogenannte Schiedsklausel mit aufnehmen. Damit ist der Gang vor die staatlichen Gerichte ausgeschlossen. Der Kostenpunkt? Lassen Sie beispielsweise den Gesellschaftsvertrag einer OHG mit Einlagen im Wert von insgesamt 100.000 ‚ā¨ beurkunden, kostet Sie das ca. 650 ‚ā¨. Beratung, Beurkundung und Anmeldungen zum Handelsregister inbegriffen. Inbegriffen aber auch die Schiedsklausel. Denn daf√ľr f√§llt keine gesonderte Geb√ľhr an.



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