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Leistungen

Vertrag

Nur ein guter Vertrag hilft, sich zu vertragen.
Sie haben sich mit Ihrem Partner geeinigt. Prima. Jetzt sollten Sie Ihre Vereinbarungen allerdings festhalten. Am besten in einem schriftlichen Vertrag. Dann wei√ü jede Partei genau, woran sie ist und wie sie sich verhalten soll. Ein weiterer Streit kann so schon mal vermieden werden. Das funktioniert nat√ľrlich nur, wenn der Vertrag vollst√§ndig ist. Und alle wichtigen Punkte geregelt. Fragt sich nur wie? Keine Bange. Ihr Notar kennt sich mit Vertr√§gen aus. Deshalb wird er unter anderem darauf achten, dass genau geregelt wird, wer sich zu was verpflichtet und wer welche Rechte aus dem Vertrag bekommt. Manchmal sollen beispielsweise jemandem Rechte einger√§umt werden, obwohl er an der Beurkundung gar nicht beteiligt ist. Etwa Kindern, wenn ihre Eltern bestimmte Vereinbarungen treffen. Auch die wasserdichte Formulierung k√∂nnen Sie beruhigt Ihrem Notar √ľberlassen. Immerhin ist das seine t√§gliche Arbeit. Denn selbst der umfassendste Vertrag n√ľtzt nichts, wenn er nicht klar und unmissverst√§ndlich formuliert ist. Weil Sie sonst irgendwann dar√ľber streiten, was eigentlich gemeint war.

Der Notar k√ľmmert sich aber auch darum, dass der Vertrag den Interessen beider Seiten gerecht wird. Zumal ein Vertrag nur dann gut ist, wenn er ausgewogen ist. Damit ihn beide Seiten auch einhalten k√∂nnen. Deshalb gestaltet der Notar den Vertrag so, dass keiner eine Leistung erbringt, ohne dass er seine Gegenleistung bekommt. Also etwa ein Grundst√ľck nur gegen Geld den Besitzer wechselt. So viel Vertrags-Sicherheit muss sein.

Und zweitens kommt es anders, als man denkt.
Wie sich Ihr Vertragspartner sp√§ter mal verh√§lt, wei√ü kein Mensch. Und ob er sich an Vereinbarungen h√§lt. Deshalb sollten Sie rechtzeitig vorbeugen. Etwa indem Sie vereinbaren, dass Sie Geld nur gegen Sicherheiten √ľberweisen. Doch leider ist auch der beste Vertrag keine Garantie gegen Probleme. Aber immerhin ist dann wenigstens geregelt, welche Anspr√ľche Sie haben. Wie etwa das Recht auf Nachbesserung, wenn dem Bautr√§ger Fehler unterlaufen sind. Noch komplizierter wird‚Äôs, wenn es um Dinge geht, die keiner von Ihnen in der Hand hat. Zum Beispiel, wenn Sie ein Baugrundst√ľck nur hier und jetzt kaufen k√∂nnen. Aber noch nicht wissen, ob Sie eine Baugenehmigung bekommen. Auch daf√ľr k√∂nnen Sie eine Regelung im Vertrag finden. Indem Sie beispielsweise vom Vertrag zur√ľcktreten k√∂nnen, wenn die Baugenehmigung nicht erteilt wird. Im Gegenzug wird der Verk√§ufer des Grundst√ľcks wom√∂glich einen Preis daf√ľr verlangen, dass er Ihretwegen eine gewisse Unsicherheit in Kauf nimmt. Hier sagt Ihnen Ihr Notar, wie Sie beide Ihre Interessen wahren k√∂nnen.

Das gleiche gilt nat√ľrlich auch beim Erbrecht. Wenn Sie zum Beispiel jemanden nur dann bedenken wollen, wenn er Sie im Alter pflegt. Hier wird Ihnen der Notar zu einem Erbvertrag raten. Mit R√ľcktrittsrecht, versteht sich. Bei einem Gesellschaftsvertrag werden Sie wahrscheinlich festlegen wollen, was passiert, wenn einer der Gesellschafter stirbt. Und wom√∂glich einen Erben hinterl√§sst, der absolut nichts von dem Gesch√§ft versteht. Bei all diesen Fragen k√∂nnen Sie auf die Erfahrung Ihres Notars vertrauen. Aber auch darauf, dass jeder Vertrag ein St√ľck Vorsorge f√ľr die Zukunft ist.

Auch Vertragsfreiheit hat ihre Grenzen.
Keine Frage: Im Prinzip k√∂nnen Sie in einem Vertrag festlegen, was Sie wollen. Solange Ihr Partner mitspielt. Wozu sonst gibt es die Vertragsfreiheit? Wie weit Ihre Vorstellungen tats√§chlich gehen d√ľrfen, sagt Ihnen Ihr Notar. Denn manche Vereinbarungen versto√üen gegen das Gesetz. Zum Beispiel bei Sittenwidrigkeit und Wucher. Schlie√ülich sollen schwache oder unerfahrene Vertragspartner gesch√ľtzt werden. Deshalb m√ľssen sie auch zuallererst einmal gesch√§ftsf√§hig sein, um √ľberhaupt Vertr√§ge abschlie√üen zu k√∂nnen. Ein Grund, warum Kinder und Jugendliche normalerweise ihre Eltern brauchen, wenn sie einen Vertrag abschlie√üen wollen. Und f√ľr besonders wichtige Rechtsgesch√§fte sogar die Zustimmung des Gerichts haben m√ľssen. Aus dem selben Grund muss der Notar √ľbrigens, gerade bei Testamenten und Erbvertr√§gen, die Gesch√§ftsf√§higkeit √§lterer Menschen besonders pr√ľfen. Damit das sp√§ter niemand so ohne weiteres anzweifeln kann. Und als Verbraucher genie√üen Sie ebenfalls einen besonderen Schutz. Vor allem vor unerlaubten Klauseln in professionellen Standardvertr√§gen. Da darf beispielsweise die Gew√§hrleistung f√ľr Neues nicht v√∂llig ausgeschlossen werden. Auch f√ľr Verbraucher gilt aber: Einen einmal geschlossenen Vertrag kann man normalerweise nicht widerrufen. Der beste Schutz ist deshalb, wenn Sie Ihren Vertrag vorher pr√ľfen lassen. Etwa von Ihrem Notar. Ganz nach dem Motto: Erst fragen, dann unterschreiben.

M√ľndlich, schriftlich, notariell?
Der Inhalt steht. Blo√ü in welcher Form? Immerhin gibt es hier verschiedene M√∂glichkeiten: Von m√ľndlich √ľber schriftlich. Bis hin zu einem notariellen Vertrag. Neuerdings k√∂nnen Sie sich sogar elektronisch einigen. M√ľndliche Vereinbarungen haben normalerweise hundertprozentige G√ľltigkeit. Wie etwa beim Kauf eines Autos. Aber auch Mietvertr√§ge ohne feste Laufzeit und beispielsweise Gesellschaftsvertr√§ge einer offenen Handelsgesellschaft ‚Äď also OHG ‚Äď gelten. Erst bei wichtigeren Angelegenheiten will es das Gesetz schriftlich. Wie etwa bei Mietvertr√§gen mit einer festen Laufzeit von mehr als einem Jahr. Oder auch Arbeitsvertr√§gen, B√ľrgschaften und Schuldanerkenntnissen. Jedenfalls dann, wenn Sie kein Kaufmann sind. Wenn es dann ganz knifflig wird, schreibt das Gesetz die notarielle Beurkundung vor. Oder die Beglaubigung. Das gilt zum Beispiel f√ľr den Kauf einer Immobilie, f√ľr Ehe- und Erbvertr√§ge genauso wie f√ľr die Gr√ľndung einer GmbH. Um nur die wichtigsten zu nennen. Da haben Sie nicht nur den Beweis, dass die Erkl√§rungen tats√§chlich so abgegeben wurden. Sondern auch die Gewissheit, dass jeder wusste, was er tat. Zum Beispiel, als er seine Erbschaft ausgeschlagen hat. Weil der Notar erkl√§rt hat, was das f√ľr Folgen hat. Deshalb haben Urkunden des Notars auch einen besonderen Beweiswert vor Gericht. Oft ersparen sie sogar den Gang vor den Kadi. Ein Grund mehr, warum es sich lohnt, wichtige Vertr√§ge beim Notar beurkunden zu lassen. Auch dann, wenn es das Gesetz nicht unbedingt vorschreibt.

Der Notarvertrag: Betreuung von Anfang bis Ende.
Vom Inhalt bis zu den M√∂glichkeiten: Der Notar sorgt f√ľr Klarheit, noch bevor Sie den Vertrag angehen. Und hilft Ihnen, wenn n√∂tig, eine Einigung zu finden. Er ber√§t Sie aber nicht nur ausf√ľhrlich, sondern er entwirft einen Vertrag ganz nach Ihrer beider Vorstellungen und Bed√ľrfnissen. Was Ihnen das Gesch√§ft tats√§chlich bringt, m√ľssen Sie allerdings selbst entscheiden. Etwa ob die verkaufte Immobilie ihren Preis wirklich wert ist. Und ob Sie sich die √ľberhaupt leisten k√∂nnen. Schlie√ülich ist das allein Ihre Sache.

Dann aber kommt der Part des Notars: Er wird auf jeden Fall daf√ľr sorgen, dass Sie rechtlich informiert sind. Au√üerdem h√§lt er bei jeder Beurkundung seine Hand √ľber beide Vertragspartner. Schon von Gesetzes wegen. Indem er daf√ľr sorgt, dass der Vertrag immer f√ľr beide Seiten sicher ist. Damit Sie nicht wom√∂glich Geld bezahlen, aber das Eigentum nicht auf Sie √ľbergeht. Jemanden, der offenbar wenig Erfahrung in diesen Dingen hat, muss der Notar sogar besonders sch√ľtzen. Deshalb k√∂nnen Sie auch schon vorab einen Vertragsentwurf verlangen. Bei alledem zeichnet der Notar nicht nur f√ľr einen guten Vertrag verantwortlich. Sondern er wickelt ihn auch bestens ab. Wenn Sie ein Grundst√ľck kaufen zum Beispiel, indem er den Kaufvertrag ins Grundbuch eintragen l√§sst. Und die Gr√ľndung Ihrer Gesellschaft ins Handelsregister. Das spart Ihnen und den Registern eine Menge Arbeit. Zumal es gar nicht so einfach ist, einen richtigen Antrag zu stellen. Oder nachzupr√ľfen, ob alle Eintragungen auch richtig sind. All das ist √ľbrigens in den Geb√ľhren f√ľr die Beurkundung mit drin. Das kostet Sie also keinen Cent extra.



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