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Leistungen

Regeln

Erst die Regeln, dann das Geschäftsleben.
Mal angenommen, Ihr Unternehmen √ľberschreitet eine gewisse Gr√∂√üe, aber Sie sind kein Freiberufler. Dann sind Sie von da an Kaufmann. Ob Sie wollen oder nicht. Und alle Handelsgesellschaften werden sp√§testens mit der Eintragung ins Handelsregister wie Kaufleute behandelt. Vor allem die OHG, KG, GmbH, AG und Genossenschaft. Dabei ist Kaufmann sein etwas Besonderes. Will hei√üen: Sie haben bestimmte M√∂glichkeiten, aber auch bestimmte Pflichten.

Fangen wir mit dem guten Namen Ihres Unternehmens an. So d√ľrfen Sie sich nur als Kaufmann Firma nennen. Die kann Ihren eigenen Namen f√ľhren oder einen, der beschreibt, was Ihr Unternehmen anbietet. Eine Phantasiebezeichnung geht nat√ľrlich ebenfalls. Nur irref√ľhren darf Ihr Firmenname nicht. Immerhin ist er gesetzlich gesch√ľtzt. Er kann ja auch eine Menge wert sein. Schlie√ülich stecken hinter dem Firmennamen Know-how, Kundenbeziehungen und die organisatorische Leistung. Kommen wir nun zu den Pflichten: F√ľr jeden Kaufmann ist Buchf√ľhrung Pflicht. Und zwar nach dem Handelsgesetzbuch. Als Kaufmann m√ľssen Sie sogar bilanzieren und einen Jahresabschluss machen. Den Sie unter Umst√§nden von einem Wirtschaftspr√ľfer √ľberpr√ľfen lassen und beim Handelsregister einreichen m√ľssen. F√ľr Einzelkaufleute gibt es unter bestimmten Voraussetzungen eine Befreiung von diesen Pflichten. Zudem gelten f√ľr Sie als Kaufmann im Gesch√§ftsleben strengere Ma√üst√§be: Zum Beispiel sind B√ľrgschaften und Schuldanerkenntnisse selbst dann wirksam, wenn sie nur m√ľndlich gegeben wurden. Schweigen kann f√ľr Sie auch als Zustimmung gelten. Und wenn Sie etwas kaufen, m√ľssen Sie die Ware schleunigst untersuchen, damit Sie Ihre Gew√§hrleistungsrechte nicht verlieren. Worauf Sie sich als Kaufmann noch alles gefasst machen m√ľssen, wei√ü Ihr Notar genau.

 

Ohne Transparenz geht gar nichts.

Handeln geh√∂rt ins Register. Ob Sie Einzelkaufmann sind oder als Gesellschaft firmieren. Also als OHG, KG, GmbH, AG oder wie auch immer. Dabei gibt es f√ľr Vereine, Genossenschaften und Partnerschaften gesonderte Register. Warum Sie zur Eintragung verpflichtet sind? Nun: Erstens soll sich jeder √ľberzeugen k√∂nnen, dass Ihr Unternehmen tats√§chlich existiert. Und zweitens m√ľssen Sie auch bestimmen, wer f√ľr es unterzeichnen darf. Denn was im Handelsregister steht, ist verbindlich. √Ąnderungen m√ľssen daher meistens ebenfalls beim Handelsregister angemeldet werden. Zum Beispiel wenn sich die Firma oder ihr Sitz √§ndert. Aber auch wenn jemand anderes f√ľr die Firma unterzeichnen darf. Wenn Sie also zum Beispiel Prokura erteilen oder widerrufen. Bei OHG und KG geh√∂rt auch ein Wechsel der Gesellschafter eingetragen. Genau wie alle √Ąnderungen des Gesellschaftsvertrages bei den Kapitalgesellschaften wie GmbH und AG. Egal wie viele das sind. Schlie√ülich m√ľssen Sie beim Handelsregister auch anmelden, wenn Sie im Inland eine Zweigniederlassung gr√ľnden wollen. Mit der Sie selbst√§ndig Gesch√§fte abschlie√üen. Egal ob Sie eine deutsche oder ausl√§ndische Firma sind. Das gilt √ľbrigens entsprechend in der ganzen EU. Die Gesellschaft b√ľrgerlichen Rechts, kurz GbR, und die stille Gesellschaft werden dagegen nicht ins Handelsregister eingetragen.

Aber zum Gl√ľck sagt Ihnen Ihr Notar, wann Sie eine Eintragung brauchen. Und nicht nur das ‚Äď er entwirft und √ľberwacht auch alle notwendigen Anmeldungen. Ohnehin geht die Anmeldung beim Register nicht ohne Notar. Womit Ihnen und den Registergerichten √ľbrigens eine Menge Arbeit erspart bleibt.

 

Grenzenloser Fortschritt. Das elektronische Register.

Fortschritt kennt keine Grenzen. Auch nicht bei den Registern. W√§hrend fr√ľher der ein oder andere Gang zum Registergericht erforderlich war, k√∂nnen Sie jetzt bequem in der virtuellen Welt spazieren gehen, um sich zu informieren. Ob Handels-, Genossenschafts- oder Partnerschaftsregister: Alle Registerdaten lassen sich per Mausklick einsehen. Unter www.unternehmensregister.de finden Sie sogar geb√ľndelt alle wesentlichen publikationspflichtigen Daten eines Unternehmens. Umgekehrt k√∂nnen Unterlagen auch nur noch elektronisch eingereicht werden. Wenn Sie beispielsweise Ihre Gesellschaftssatzung neu fassen oder √Ąnderungen im Gesellschafterbestand vornehmen, m√ľssen diese Daten strukturiert und elektronisch aufbereitet an das Registergericht √ľbermittelt werden. Alle wichtigen gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten begleitet der Notar schon nach dem Gesetz. Da erledigt er das gleich f√ľr Sie mit. Und erleichtert den Gerichten dadurch erheblich ihre Arbeit. Praktisch, oder?

 

Existenzgr√ľndung mit T√ľcken? Nicht bei uns.

Sie wissen, was Sie wollen. Dann sollten Sie als erstes kl√§ren, ob Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungsidee auch wirklich eine Zukunft hat. Denn vielleicht ist Ihnen ja schon jemand damit zuvorgekommen. Wom√∂glich hat er darauf sogar schon ein Patent angemeldet oder eine Marke oder Domain registrieren lassen. Eine Beratung bei der Existenzgr√ľndung kann da ganz sicher nicht schaden. Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Arbeits√§mter, private Unternehmen, Banken und Sparkassen helfen Ihnen hier gerne. Welcher Berater am besten zu Ihnen passt, h√§ngt nicht zuletzt auch von Ihrer Idee ab. Obendrein k√∂nnen Ihnen √∂ffentliche F√∂rdermittel manche Finanzierungssorge abnehmen. Apropos √∂ffentlich: F√ľr viele Gesch√§ftsideen brauchen Sie eine staatliche Genehmigung. Das betrifft unter anderem Spediteure, Gastwirte, Bautr√§ger, Bank- und manche Finanzierungsgesch√§fte oder auch Taxiunternehmer. Ein Handwerk muss in die Handwerksrolle eingetragen werden. Zudem m√ľssen Sie Ihre Gemeinde immer √ľber Ihr Gewerbe informieren.

Bestimmt spielen auch die Steuern eine Rolle bei Ihrer Entscheidung. Deshalb sollten Sie sich unbedingt beraten lassen. Zum Beispiel beim Notar. Auf jeden Fall ist er ein guter Ansprechpartner, wenn es um die richtige Rechtsform f√ľr Ihr Unternehmen geht. Auch bei den anderen Fragen kann er Ihnen zur Seite stehen. Oder Sie besuchen unsere Webseite f√ľr Existenzgr√ľnder unter www.gruenderagentur-bayern.de. Wenn Sie Ihr Unternehmen zusammen mit anderen gr√ľnden wollen, bringt der Notar Ihre Interessen und die Ihrer m√∂glichen Partner nicht nur unter einen Hut, sondern setzt sie auch gleich noch im Gesellschaftsvertrag um. Und k√ľmmert sich anschlie√üend auch um die Eintragung ins Handelsregister.

 

Bestform f√ľr best performance.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Denn Rechtsformen gibt es viele f√ľr Ihr Unternehmen. Ob Sie allein sind oder zu mehreren. Ganz zu schweigen von den vielen Klauseln, die in einem Gesellschaftsvertrag n√∂tig sein k√∂nnen. Fangen wir also ganz langsam an: Gesellschaften gibt es als Personen- oder als Kapitalgesellschaften.

Personengesellschaften etwa sind die Gesellschaft b√ľrgerlichen Rechts, die Partnerschaft f√ľr Freiberufler sowie die offene Handelsgesellschaft (OHG) oder die Kommanditgesellschaft (KG) f√ľr Gewerbetreibende. In jeder steckt immer das ‚ÄěHerzblut‚Äú der Gesellschafter, die sich meist pers√∂nlich f√ľr die Gesch√§fte einsetzen, aber auch mit ihrem pers√∂nlichen Hab und Gut f√ľr die Schulden der Gesellschaft einstehen m√ľssen. Nur bei der KG gibt es Gesellschafter, die ihre Haftung begrenzen k√∂nnen: Die Kommanditisten.

Die Kapitalgesellschaft wiederum ist anders angelegt. Ob als Gesellschaft mit beschr√§nkter Haftung (GmbH), Unternehmergesellschaft (UG), Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) oder als eingetragene Genossenschaft (eG). Wichtig zu wissen: F√ľr die Schulden einer Kapitalgesellschaft haften Sie nicht mit Ihrem Privatverm√∂gen. Zumindest nicht, solange Sie sich an die Spielregeln halten. Au√üerdem k√∂nnen Sie einen Gesellschaftsfremden als Manager einstellen. Daf√ľr haben Sie bei der Kapitalgesellschaft mehr Pflichten bei der Buchf√ľhrung.

Wenn Sie die Vorteile der Personen- und der Kapitalgesellschaft kombinieren möchten, wird Sie die GmbH & Co. KG interessieren. Denn hier haftet lediglich die GmbH unbeschränkt.

Als Einzelk√§mpfer k√∂nnen Sie √ľbrigens zwischen dem Einzelkaufmann oder einer GmbH, UG, AG und GmbH & Co. KG w√§hlen. Was noch hinter den einzelnen Gesellschaftsformen steckt, ob es sinnvolle Alternativen nach ausl√§ndischem Recht geben kann und welche nun die beste f√ľr Sie ist, dar√ľber k√∂nnen Sie sich von Ihrem Notar genau informieren lassen.

 

Auch eine Gesellschaft braucht ihren Vertrag nach Maß.

Nun kennen Sie die Regeln. Fehlt nur noch ein guter Gesellschaftsvertrag. Ma√ügeschneidert nach Ihren Vorstellungen. Schlie√ülich entsprechen die gesetzlichen Regelungen nur selten den individuellen Bed√ľrfnissen frisch gebackener Unternehmer. Dabei geh√∂rt eine so komplexe Materie in die Hand eines Fachmanns. Zum Beispiel in die Ihres Notars. Zumal er Erfahrung im Gesellschaftsrecht hat. Und er schon von Gesetzes wegen die Interessen aller Parteien ber√ľcksichtigen wird. Die Einschaltung Ihres Notars empfiehlt sich auch dann, wenn eine Beurkundung gar nicht vorgeschrieben ist. Wie zum Beispiel bei den Personengesellschaften. Einfach weil die notarielle Urkunde Sicherheit gibt. Wo Immobilien eingebracht werden, ist die Beurkundung des Gesellschaftsvertrages ohnehin ein Muss. F√ľr die OHG und KG muss die Anmeldung beim Handelsregister ebenfalls √ľber Ihren Notar laufen.

Bei Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG verlangt schon das Gesetz, dass der Gesellschaftsvertrag beim Notar beurkundet wird. Und dass Sie das Kapital festlegen. Also mindestens 1 ‚ā¨ bei der UG, mindestens 25.000 ‚ā¨ bei der GmbH und mindestens 50.000 ‚ā¨ bei der AG. Normalerweise in bar. Sachleistungen sind bei der GmbH und AG aber genauso m√∂glich. Vorausgesetzt, Sie und das Registergericht sind von deren Wert √ľberzeugt. Wer als Gesch√§ftsf√ľhrer oder Vorstand und Aufsichtsrat fungieren soll, muss ebenfalls beim Handelsregister gemeldet werden. Hier kann Ihnen Ihr Notar √ľbrigens auch helfen, wenn es um deren Anstellungsvertr√§ge geht. Seine Einschaltung rechnet sich allemal. Wollen Sie beispielsweise mit mehreren eine GmbH mit einem Stammkapital von 25.000 ‚ā¨ gr√ľnden, kostet Sie das beim Notar nur rund 530 ‚ā¨. Mit allem was dazugeh√∂rt: Beratung, Gesellschaftsvertrag, Beurkundung, Gesch√§ftsf√ľhrerbestellung, Gesellschafterliste und s√§mtlichen Erkl√§rungen f√ľr Ihre Anmeldung beim Handelsregister.

 

Und eine ganz neue Variante: Die ‚ÄěMini-GmbH‚Äú.

Wer nicht genug Startkapital f√ľr die altbew√§hrte GmbH vorweisen kann, muss nicht unbedingt auf die Vorteile, die eine Kapitalgesellschaft bietet, verzichten. Mit einer guten Gesch√§ftsidee ausger√ľstet k√∂nnen Sie erstmal mit der ‚Äěkleinen Schwester‚Äú der GmbH, der so genannten Unternehmergesellschaft (haftungsbegrenzt), starten. Dies hat zun√§chst den Vorteil, dass Sie nur ein Mindestkapital von 1 ‚ā¨ aufbringen m√ľssen und die Gr√ľndungskosten im vereinfachten Verfahren g√ľnstiger sind. Aber alles hat seinen Preis: Bei der Gr√ľndung einer Unternehmergesellschaft (haftungsbegrenzt) sind Sacheinlagen ausgeschlossen. Und die Gewinne d√ľrfen auch nicht in voller H√∂he ausgesch√ľttet werden, sondern m√ľssen so lange angespart werden, bis das Mindestkapital der klassischen GmbH in H√∂he von 25.000 ‚ā¨ erreicht wird. Eines sollten Sie auf jeden Fall beachten: Zwar erlaubt das Gesetz die Festlegung eines sehr niedrigen Stammkapitals, es ist aber besser, sich am konkreten Bedarf f√ľr die beabsichtigte Gesch√§ftst√§tigkeit zu orientieren. Sonst drohen √úberschuldung und Insolvenz bevor es mit der Verwirklichung Ihrer Gesch√§ftsidee √ľberhaupt richtig losgegangen ist. Fragen Sie Ihren Notar, ob die Unternehmergesellschaft (haftungsbegrenzt) f√ľr Sie die richtige Wahl ist, oder ob Sie sich ‚Äď gerade wenn mehrere Gesellschafter beteiligt sind ‚Äď nicht doch besser f√ľr die klassische GmbH entscheiden sollten.



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