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Steuern

Steuern sparen. Um jeden Preis?

Erben oder beschenkt werden: Das bleibt nicht ohne Folgen. Schon gar nicht ohne steuerliche. Verst√§ndlich, wenn Sie das besonders schmerzt. Zumal das Gesetz gro√üe Unterschiede zwischen den verschiedenen Verwandtschaftsgraden macht. Zwischen Erbschaft und Schenkung besteht manchmal ebenfalls ein Unterschied. Kein Grund, den Kopf zu verlieren. Am Anfang aller √úberlegungen m√ľssen Sie sich folgendes fragen: Erstens, sind Sie schon bereit und k√∂nnen Sie es sich leisten, sich von Teilen Ihres Verm√∂gens zu trennen? Und zweitens: Ist derjenige, den Sie sich als Erben oder Beschenkten vorstellen, schon reif f√ľr die Verantwortung, die eine √úbernahme Ihres Verm√∂gens bedeutet? Erst wenn Sie diese beiden Fragen mit ‚ÄěJa‚Äú beantwortet haben, sollten Sie an die Steuern denken. Gut, dass Ihr Notar auch mit dem Thema Steuern vertraut ist. Deshalb informiert er Sie, wenn Erbschaft- oder Schenkungsteuer auf Sie zukommen k√∂nnten. Ihr Notar kann Ihnen da einige steuerliche Tipps mit auf den Weg geben. Die m√ľssen Sie nicht annehmen. Doch n√ľtzlich sind sie schon. Wenn Ihr ‚ÄěFall‚Äú allerdings so komplex ist, dass sich der Gang zum Steuerberater empfiehlt, wird er Ihnen das nat√ľrlich ebenfalls sagen.

 

Freut sich der Fiskus √ľber Ihr Verm√§chtnis am meisten?

Vater Staat profitiert von Ihrem Nachlass? Das muss nicht unbedingt sein. Denn das Gesetz besteuert manches √ľberhaupt nicht. Etwa die Schenkung des Familienheims an den Ehepartner zu Lebzeiten. Oder Hausrat in bestimmten Grenzen. Der Ausgleich des ehelichen Zugewinns zwischen Ehepartnern ist ebenfalls v√∂llig steuerfrei. Und unter Umst√§nden k√∂nnen Sie sogar das selbst genutzte Familienheim ‚Äď egal in welcher Wohnlage ‚Äď ‚Äěumsonst‚Äú vererben. Voraussetzung ist aber, dass der Erbe die Immobilie √ľber einen l√§ngeren Zeitraum weiter selbst nutzt. Wenn die Kinder erben, gibt es auch noch Beschr√§nkungen bei der Wohnfl√§che. Dazu gibt es einiges an Freibetr√§gen. Allerdings m√ľssen Sie immer die Regeln genau einhalten. Sonst gibt es am Ende b√∂se √úberraschungen, nicht nur bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer, sondern wom√∂glich auch noch bei der Einkommensteuer. Und schnell kann sich das Steuerrecht √§ndern. Fragen Sie Ihren Notar.

 

Die Steuer: Klassen nach Kind und Kegel.

Je mehr man bekommt, desto h√∂her ist die Steuer. Je n√§her man verwandt ist, desto geringer sind die Steuers√§tze. Desto h√∂her aber auch die Freibetr√§ge. So will es das Gesetz √ľber die Erbschaft- und Schenkungsteuer. Am g√ľnstigsten kommt Ihr Ehepartner weg. Ebenso wie Ihre Kinder, Stiefkinder und wiederum deren Kinder. Ihre Eltern und Gro√üeltern sind ebenfalls in der niedrigsten Steuerklasse, der Klasse I, wenn sie Sie nach Ihrem Tod beerben. Wenn Sie Ihren Eltern allerdings eine Schenkung zukommen lassen, werden sie gleich ung√ľnstiger eingestuft. In diese Steuerklasse II fallen auch Ihre Geschwister sowie deren Nachkommen ersten Grades, also Nichten und Neffen. Aber auch Ihre Stiefeltern, die Schwiegereltern oder etwa Ihr geschiedener Ehegatte m√ľssen beim Finanzamt mehr berappen. Alle √úbrigen trifft es noch h√§rter: Die werden am h√∂chsten eingestuft. Mit Steuerklasse III. Das gilt auch f√ľr Ihren Lebensgef√§hrten, wenn Sie nicht verheiratet sind.

Gut, dass man auch hier steuern kann: Zum Beispiel, indem Sie schon die √ľbern√§chste Generation mit einplanen. Oder indem Sie ein Erbe ausschlagen und gleich auf die n√§chste Generation √ľberleiten. Was genau hier alles m√∂glich ist, wei√ü √ľbrigens Ihr Notar. Er macht Sie auch gerne mit den Einzelheiten der Steuerberechnung vertraut. Und hilft Ihnen, folgende Tabelle anzuwenden:

 

Wert des Erbes oder der Schenkung bis einschlie√ülich ... ‚ā¨

I

II

III

75.000

7 %

15 %

30 %

300.000

11 %

20 %

30 %

600.000

15 %

25 %

30 %

6.000.000

19 %

30 %

30 %

13.000.000

23 %

35 %

50 %

26.000.000

27 %

40 %

50 %

√ľber 26.000.000

30 %

43 %

50 %


Steuern kann man steuern.
Alle zehn Jahre wieder ... k√∂nnen Sie steuerfrei Geschenke machen. In welcher H√∂he, h√§ngt von dem jeweiligen Steuerfreibetrag f√ľr die von Ihnen Beschenkten ab. Am besten kommt selbstverst√§ndlich Ihr Ehe- bzw. eingetragener Lebenspartner weg. Der hat immerhin einen Freibetrag von 500.000 ‚ā¨. Ihren Kindern k√∂nnen beide Eltern jeweils bis zu 400.000 ‚ā¨ und den Enkeln bis zu 200.000 ‚ā¨ vermachen, ohne dass das Finanzamt die Hand aufh√§lt. Alle anderen Bedachten der Steuerklasse I haben immerhin noch 100.000 ‚ā¨ frei. Die Freibetr√§ge in den Steuerklassen II und III gehen dagegen nur bis 20.000 ‚ā¨. Wer diese Freibetr√§ge alle zehn Jahre nutzt, kann seinen Lieben helfen, ordentlich Steuern zu sparen. Und auch wenn Erbschaft und Schenkung die Freibetr√§ge √ľbersteigen: Besteuert wird nur, was dar√ľber hinausgeht. Da hei√üt es, sich fr√ľhzeitig √ľber die Verm√∂gensnachfolge Gedanken zu machen. Und: Die ganze Familie mit einzubeziehen. Die Freibetr√§ge f√ľr Ehe-, Lebenspartner und Kinder ergeben zusammengerechnet immerhin eine ordentliche Summe. Bei den notwendigen Regelungen und Vertr√§gen dazu hilft Ihnen Ihr Notar nat√ľrlich gerne. Und das zu Kosten, die sich sicher rechnen.



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