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Leistungen

Letzter Wille

Was noch vor dem ‚ÄěLetzten Willen‚Äú kommt: Der vorletzte.

Wenn Sie f√ľrs Alter planen, wollen Sie sicher nicht nur Ihre Erben versorgt wissen. Sondern bestimmt auch sich selbst. Denn im Alter kann einiges passieren. Zum Gl√ľck k√∂nnen Sie mit Ihrem¬† ‚Äěvorletzten Willen‚Äú vorsorgen: Wenn Sie einmal hilflos werden sollten, bestellt das Gericht zwar einen Betreuer. Aber der ist nicht unbedingt Ihr Wunschkandidat. Mit einer Betreuungsverf√ľgung k√∂nnen Sie die Auswahl beeinflussen.
Noch besser sind Sie mit einer Vorsorgevollmacht abgesichert. Dann kann n√§mlich jemand, dem Sie vertrauen, Ihre Angelegenheiten f√ľr Sie regeln, wenn Sie das nicht (mehr) k√∂nnen. Etwa wegen eines Unfalls oder einer Krankheit.

Die Bundesnotarkammer registriert Ihre Vollmachten zentral und bundesweit (www.vorsorgeregister.de ). Denn nur eine Vollmacht, von der das Gericht wei√ü, bewahrt Sie vor einer unerw√ľnschten gesetzlichen Betreuung. Gilt die Vollmacht √ľber Ihren Tod hinaus, l√§sst sich vieles Notwendige schnell abwickeln.

Wenn es um Fragen der medizinischen Behandlung geht, oder ‚Äď noch entscheidender ‚Äď um ‚Äělebensverl√§ngernde Ma√ünahmen‚Äú, k√∂nnen Sie eine so genannte Patientenverf√ľgung treffen. Denn wenn man Sie schon nicht mehr fragen kann, sollten Sie Ihre W√ľnsche rechtzeitig ge√§u√üert haben. Zugegeben, Vollmachten aller Art haben weitreichende Folgen. Von Mustern zum Ankreuzen halten wir deshalb nichts. Sie sollten sich auf fachkundige Beratung und juristisch genaue Formulierungen verlassen. Und auf einen Rat, wie Sie am besten kontrollieren k√∂nnen, dass die Vollmacht auch in Ihrem Sinn umgesetzt wird. Eben auf den Rat Ihres Notars.

 

Ihren letzten Willen kann Ihnen keiner nehmen. Ach, wirklich?

Soviel steht f√ľr Sie l√§ngst fest: N√§mlich dass Sie‚Äôs regeln sollten. Da liegt zun√§chst der Gedanke an ein privates Testament nahe. Ratgeber und Leitf√§den gibt es daf√ľr zahlreich. Allerdings machen Sie Ihren Erben mit solchen Testamenten selten eine Freude. Wie das? Nun, weil ein einziger Formfehler das ganze Testament ung√ľltig machen kann. Was nicht selten passiert. Oft sind auch die Anordnungen unklar oder sogar widerspr√ľchlich. Da kann kein Gesetz den Erben helfen. Ebenfalls an der Tagesordnung sind Meinungsverschiedenheiten bei der Interpretation. Zumal, wenn jemand meint, dass er in Ihrem Testament zu knapp bedacht worden ist. Dann bezweifelt er wom√∂glich, dass Sie bei der Errichtung testierf√§hig waren. Oder aber, er ficht es an. Indem er behauptet, dass Sie von falschen Voraussetzungen ausgegangen sind.

Diese Risiken k√∂nnen Sie mit einer Urkunde vom Notar minimieren ‚Äď oder gar ausschlie√üen. Seine fachkundige Beratung kostet Sie √ľbrigens keinen Euro extra. Nebenbei hilft er so, die Geb√ľhren f√ľr den Erbschein zu sparen. Am besten, Sie sprechen Ihren Notar darauf an.

 

Testament beim Notar. Alles klar.

Ein Testament vom Notar sorgt f√ľr klare Verh√§ltnisse. Zumal es f√ľr die Hinterbliebenen schlimm ist, wenn zum traurigen Anlass auch noch Meinungsverschiedenheiten kommen. Und das muss ja nun nicht sein. Ihre Lieblingsnichte soll Ihre Lieblingsuhr bekommen? Ihr Halbbruder die Ferienwohnung? Und eine Freundin das kostbare Service? Das m√ľssen Sie schon genau regeln. Am besten zusammen mit Ihrem Notar. Ob Sie nur einen Erben einsetzen wollen oder mehrere. Ob Sie jemandem nur einen einzigen Gegenstand als Verm√§chtnis zukommen lassen. Oder ob Sie Ihr Verm√∂gen einer Person nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vermachen wollen. Also, einen Vor- und einen Nacherben bestimmen. Ihr Notar wei√ü, wie‚Äôs geht. Dann k√∂nnen Sie auch noch einen Testamentsvollstrecker einsetzen, der Ihren Nachlass abwickelt und verwaltet. Sollen mehrere Personen gemeinschaftlich erben, kann nur ein klug abgefasstes Testament einen Streit unter den Erben vermeiden. Etwa durch eine Teilungsanordnung. Schlie√ülich wollen auch die Regelungen in Lebensversicherungs- und Gesellschaftsvertr√§gen ber√ľcksichtigt sein. Selbstverst√§ndlich k√∂nnen Sie Ihr Testament auch jederzeit aufheben. Oder √§ndern. Der Notar hilft Ihnen dabei, ein bereits vorhandenes Testament daraufhin zu √ľberpr√ľfen, ob es noch auf dem neuesten Stand ist. Am besten regelm√§√üig.

 

Manchmal kann der eine nicht mehr ohne den anderen.

Ein Testament ist nicht f√ľr die Ewigkeit. Denn Sie k√∂nnen es jederzeit √§ndern oder aufheben. Aber das ist manchmal gar nicht gewollt. Besonders Eheleute wollen oft, dass der Partner an seine Verf√ľgungen gebunden ist. Genau das kann ein Ehepaar mit einem gemeinschaftlichen Testament festlegen. Darin k√∂nnen die Partner n√§mlich Verf√ľgungen treffen, die voneinander abh√§ngig sind. Solange beide leben, kann diese jeder widerrufen. Aber nur beim Notar. Weil dann n√§mlich auch die abh√§ngigen Verf√ľgungen des anderen automatisch ung√ľltig werden. Wenn aber einer der Ehepartner gestorben ist, l√§sst sich in der Regel nichts mehr √§ndern. Egal, wie lange der Tod des Ehepartners her ist. Doch das kann einschneidende Folgen haben. Schlie√ülich kann niemand voraussehen, wie sich die gemeinsamen Kinder, das Verm√∂gen oder das Leben ganz allgemein entwickeln. Klar also, dass man mit solch bindenden Verf√ľgungen besonders vorsichtig sein muss. Ohne richtige Beratung sollte man lieber die Finger davon lassen. Der Notar wei√ü, wie man solche Bindungen einerseits erreichen kann. Aber andererseits dem √ľberlebenden Ehepartner trotzdem die M√∂glichkeit gibt, auf neue Lebensumst√§nde reagieren zu k√∂nnen. Etwa mit einer Ab√§nderungsbefugnis. Um nur eine der Gestaltungsm√∂glichkeiten zu nennen, die Ihr Notar kennt.

 

Erbvertrag: Nie gehört, aber altbewährt.

Wenn Ihr letzter Wille und der Ihres Partners unwiderruflich sein sollen, brauchen Sie einen Erbvertrag. F√ľr nicht Verheiratete ist das die einzige M√∂glichkeit. Ehepaare dagegen m√ľssen sich √ľberlegen, ob f√ľr sie ein gemeinschaftliches Testament besser ist oder der noch st√§rker bindende Erbvertrag. Gleiches gilt f√ľr gleichgeschlechtliche Lebenspartner. Auch wenn Sie Ihren Erben in die Pflicht nehmen wollen, sollten Sie √ľber einen Erbvertrag nachdenken. Etwa, wenn er Sie im Gegenzug f√ľr sein Erbe im Alter pflegen und betreuen soll. Eins steht jedenfalls fest: Ein Erbvertrag sorgt daf√ľr, dass sich alle Beteiligten an die Vereinbarungen halten. Schon weil ihn die Beteiligten nur gemeinsam √§ndern k√∂nnen. Deshalb geht das auch nach dem Tod eines Vertragspartners nicht mehr. Wem eine solch endg√ľltige Bindung zu weit geht, der sollte unbedingt √ľber R√ľcktrittsrechte und Ab√§nderungsvorbehalte nachdenken. Oder auf den Erbvertrag besser verzichten. Schlie√ülich muss ein Erbvertrag nicht ohne Grund notariell beurkundet werden. Aber auf den guten Rat eines Notars wollen Sie bei einer solch komplexen Materie doch sicher ohnehin nicht verzichten.

Das kann kosten, werden Sie jetzt denken. Halb so schlimm: Ein Erbvertrag oder gemeinschaftliches Testament richtet sich immer nach dem Wert des Verm√∂gens, minus Schulden. Angenommen, Sie h√§tten zusammen etwa 100.000 ‚ā¨ zu vererben, dann kostet Sie das rund 520 ‚ā¨.



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