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Leistungen

Unternehmensnachfolge

Wer sich in Ruhe zur Ruhe setzt, hat Ruhe.

Aufh√∂ren, von jetzt auf gleich. Oder allm√§hlich. Liegt ganz bei Ihnen. Genau wie die Frage, wem Sie Ihr Unternehmen √ľbertragen. Ob einer oder mehreren Personen. Wie auch immer ‚Äď wenn es darum geht, sich zur√ľckzuziehen, sollten Sie sich lieber fr√ľher √ľber sp√§ter Gedanken machen. Schlie√ülich ist es oft sinnvoll, das Unternehmen nicht auf einmal, sondern in Raten zu √ľbergeben. √úberhaupt m√ľssen Sie nicht gleich in Rente gehen, wenn Sie die n√§chste Generation schon einmal einbinden wollen. Sie k√∂nnen Ihre Kinder auch langsam an die Verantwortung heranf√ľhren, indem Sie sie als Gesellschafter aufnehmen. W√§hrend Sie als Senior f√ľr die √úbergangszeit die Kontrolle und Ihr Mitspracherecht behalten. Bis Ihre Nachfolger endg√ľltig reif sind. Danach k√∂nnen Sie entweder ganz ausscheiden. Oder kapitalm√§√üig beteiligt bleiben. Als Absicherung f√ľrs Alter.

Das kann auch steuerlich vorteilhaft sein. Beispielsweise bei der Schenkungsteuer. Denn wenn Sie fr√ľh genug dran sind und die richtige Vertragsgestaltung w√§hlen, k√∂nnen Sie die Freibetr√§ge kr√§ftig nutzen. Und das alle 10 Jahre. Immerhin sind das 400.000 ‚ā¨ pro Kind und Elternteil. Dazu kommt dann die Privilegierung von Betriebsverm√∂gen bei Fortf√ľhrung des Unternehmens in Betracht. Weitsichtige Planung und fachkundige Beratung zahlen sich hier also allemal aus. Welche Varianten Ihnen das Gesellschaftsrecht bietet, und welche f√ľr Sie die richtige ist, erkl√§rt Ihnen Ihr Notar gerne. Wie schon gesagt: Je fr√ľher, desto besser. Dann kann er ein wirklich ma√ügeschneidertes Konzept f√ľr Sie entwickeln.

 

Die Nachfolge hat viele Aspekte.

Die Struktur muss stimmen. Die Ihres Unternehmens, versteht sich. Immerhin geht es nicht nur darum, den Betrieb zu erhalten. Sondern auch um Ihre Versorgung. Oder die Ihrer Familie. Deshalb m√ľssen Sie rechtzeitig ein paar Entscheidungen treffen. Sowohl unter menschlichen und unternehmerischen Gesichtspunkten als auch unter rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Aspekten. Schlie√ülich bringt das √úbertragen auf die n√§chste Generation oft auch √Ąnderungen f√ľr das Unternehmen mit sich. Es kann also gut sein, dass allein schon die bestehende Rechtsform Ihres Unternehmens f√ľr Ihre Nachfolger ungeeignet ist. Dann sollten Sie sich eine neue Form zulegen. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, sein Unternehmen in mehrere Einheiten zu spalten. Einfach um Streit zu vermeiden. Hier bietet das Umwandlungsrecht viele M√∂glichkeiten. Auch f√ľr Ihre Bed√ľrfnisse. Umstrukturieren sch√∂n und gut. Als N√§chstes sollten Sie den Gesellschaftsvertrag √ľberpr√ľfen lassen. Damit er, wenn n√∂tig, an die neue Situation angepasst werden kann. So ist dann genau geregelt, wie die Aufgaben verteilt sind. Oder was passiert, wenn jemand ausscheidet oder gar stirbt. Deshalb sollte auch Ihr letzter Wille auf die Regelungen im Gesellschaftsvertrag abgestimmt sein. Damit es auch wirklich keine Widerspr√ľche gibt. Zumal dann auch geregelt ist, was mit den Familienmitgliedern passiert, die im Unternehmen nicht das Sagen haben sollen. F√ľr den lieben Frieden in der Familie h√§lt das Gesetz notarielle Pflichtteilsverzichte bereit. Und auch ein Ehevertrag kann helfen, die Dinge zu regeln. Ihr Notar ber√§t Sie bei all diesen Vertr√§gen nicht nur fachkundig. Sondern er ist auch f√ľr alle Beteiligten ein unparteiischer Berater.

 

Wer sagt denn, dass man sich selbst kein Denkmal setzen kann?

Einmal im Leben M√§zen sein. Vielleicht schwebt Ihnen das ja schon lange vor. Denn auch als Unternehmer k√∂nnen Sie einen Teil Ihres Verm√∂gens f√ľr ganz besondere Zwecke reservieren. Und so nebenbei noch Ihren Namen ‚Äěverewigen‚Äú: Die Rede ist hier von einer Stiftung, die Sie eigens f√ľr einen von Ihnen bestimmten Zweck ins Leben rufen k√∂nnen. Der √ľbertragen Sie dann einen Teil Ihres Verm√∂gens und lassen ihn durch Stiftungsorgane verwalten. Wenn die Stiftung gemeinn√ľtzig ist, setzt der Staat sogar noch besondere Anreize. So verringern Sie Ihre Steuerlast, indem Sie Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur oder Soziales und Bildung f√∂rdern. Sogar dann noch, wenn Sie sich einen Teil der Ertr√§ge auszahlen lassen. Rechtlich gesehen, f√ľhrt die Stiftung ein Eigenleben wie eine Kapitalgesellschaft. Nur dass Sie hier mit Ihrem Willen auf Dauer Einfluss nehmen k√∂nnen. Auch √ľber Ihren Tod hinaus. Dabei k√∂nnen Sie Ihre Stiftung zu Lebzeiten errichten. Oder Sie bestimmen, dass sie erst entstehen soll, wenn Sie nicht mehr sind. Und zwar per Testament. Doch gleich, wie Sie sich entscheiden, Sie brauchen immer die staatliche Anerkennung f√ľr eine Stiftung. Ob Sie allerdings Ihr Unternehmen auf eine Stiftung √ľbertragen, sollten Sie sich gut √ľberlegen. Weil es dann mit der Genehmigung schwierig werden kann. Auch sind unternehmerische Entscheidungen innerhalb einer Stiftung eher unflexibel.

Egal ob es um Ihr privates Verm√∂gen oder um Ihr Unternehmen geht: Das Thema Stiftung sollten Sie unbedingt mit Ihrem Notar besprechen. Er wei√ü nicht nur, wie Sie Ihren Stifterwillen eindeutig formulieren. Sondern auch, ob die Stiftung tats√§chlich der richtige Weg f√ľr Sie ist.

 

Nachfolger per Verkauf.

Stiften f√ľr anderer Leute Zwecke? Nichts f√ľr Sie? Dann w√ľrden Sie Ihr Unternehmen wahrscheinlich eher verkaufen. Vor allem, wenn ein geeigneter Nachfolger fehlt. Dabei ist es mit dem Verkauf genauso wie mit dem Kauf. Nur dass die Frage, ob Sie lieber Gesellschaftsanteile als das Verm√∂gen der Gesellschaft verkaufen wollen, vor allem von der Steuer abh√§ngen wird. Denn der Fiskus macht da oft gro√üe Unterschiede. Au√üerdem m√ľssen Sie auch √ľberlegen, welche Vertr√§ge und Verpflichtungen der K√§ufer unbedingt √ľbernehmen soll. Und vor allem ab wann. Damit Sie nach dem Verkauf wirklich keine Verantwortung mehr haben. Wof√ľr Sie dem K√§ufer gegen√ľber haften wollen, muss Ihnen auch ganz klar sein. Dann sollten Sie noch alle Zustimmungen haben, die Sie brauchen. Besonders, wenn es Mitgesellschafter gibt. Wenn Sie eine Praxis verkaufen, und der K√§ufer Ihre Mandanten √ľbernehmen soll, m√ľssen die ebenfalls zustimmen.

Immer mehr Unternehmen suchen sich neuerdings Kapitalanleger als neue Eigner. Die sind h√§ufig daran interessiert, dass Sie als Gesch√§ftsf√ľhrer noch eine gewisse Zeit in der Firma weiterarbeiten. Hier k√∂nnen die Verkaufsmodalit√§ten genau auf Ihre pers√∂nlichen und beruflichen Planungen zugeschnitten werden. Und Sie k√∂nnen sicherstellen, dass das Unternehmen als Ganzes erhalten bleibt. Unter dem alten Namen. Wie man einen Kaufvertrag wasserdicht formuliert oder wie Ihre Rechte in der √úbergangszeit am sichersten verankert werden, wei√ü Ihr Notar bestens.

 

Auch der Abschied will organisiert sein.

Mal angenommen, ein Verkauf erweist sich als nicht rentabel oder ist vielleicht sogar unm√∂glich. Dann denken Sie vielleicht dar√ľber nach, Ihr Unternehmen aufzugeben. Das geht nat√ľrlich nicht von heute auf morgen. Schlie√ülich gibt es vorher einiges zu regeln und zu organisieren. Was von der Gesellschaft √ľbrig bleibt, steht den Gesellschaftern zu. Nach ihrem Anteil. Dazu m√ľssen aber erst die laufenden Gesch√§fte beendet und die Forderungen eingezogen werden. Und zudem muss das √ľbrige Verm√∂gen in Geld umgesetzt werden. Wenn die Gesellschafter nichts anderes vereinbaren. Auf jeden Fall m√ľssen bestehende Schulden und offene Rechnungen beglichen werden. F√ľr all das muss ein Liquidator bestellt und via Notar beim Handelsregister angemeldet werden. Er k√ľmmert sich schlie√ülich um die gesamte Abwicklung. Erst wenn das alles passiert ist, k√∂nnen Sie das Erl√∂schen der Gesellschaft beim Handelsregister anmelden. Und das ist unumg√§nglich. Bei den Kapitalgesellschaften, also der GmbH und der AG, muss die Liquidation zus√§tzlich dreimal bekannt gemacht werden. Dabei werden die Gl√§ubiger der Gesellschaft aufgefordert, ihre Anspr√ľche an die Gesellschaft geltend zu machen. Fr√ľhestens ein Jahr sp√§ter, nach dem so genannten Sperrjahr, k√∂nnen Sie hier mit der Verteilung des Verm√∂gens beginnen.

Was Sie alles noch bei der Abwicklung beachten m√ľssen, sagt Ihnen Ihr Notar. Zu Kosten, die sich rechnen. Wollen Sie etwa Ihre GmbH mit einem Stammkapital von 25.000 ‚ā¨ aufgeben, erledigt der Notar f√ľr Sie alle Erkl√§rungen zur Anmeldung beim Handelsregister, also sowohl Aufl√∂sung als auch das Erl√∂schen, f√ľr insgesamt 130 ‚ā¨.



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